Mittwoch, 4. Februar 2026

6. Spieltag: Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Das Ziel anvisiert und getroffen

Am 1.Februar stand für die Blumenauer Schachfreunde das bisher wichtigste Spiel der Saison an.

Gegen den Lokalrivalen und direkten Abstiegskonkurrenten Lengefeld musste ein Sieg her, denn sonst hätte man die Initiative in der Liga verloren. Allen Blumenauern war die Wichtigkeit des Spiels klar - deshalb kamen nur die besten Spieler ausgestattet mit den besten Eröffnungen zum Einsatz.

Die Lengefelder Schachfreunde waren jedoch personalgeschwächt und mussten daher ihr erstes Brett freilassen. Doch man war vorgewarnt - eine ähnliche Situation hatte es bereits am ersten Spieltag gegeben. Die Lengefelder düpierten damals mit 6 Spielern 8 Markneukirchner und erreichten ein 4:4. 

Von daher waren die Ziele schnell erkannt: an den Brettern 4, 6,7 an denen Lengefeld schwächer besetzt war, wurden Siege anvisiert. An den anderen Brettern war ein Remis das Ziel.

Und das Match begann perfekt für die Blumenauer, denn Robin an Brett 7 hatte den Gegner haargenau ins Visier genommen. In einer auspräparierten Variante konnte er den Gegner schon nach 12 Zügen bezwingen  - ohne Dame und ohne Zeit auf der Uhr gab dieser auf. 

2 : 0 Führung für Blumenau

Mirko an Brett 3 hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, doch der Gegner entwickelte auf den weißen Feldern eine gefährliche Initative. Das Remisangebot kam daher genau im richtigen Moment.

2,5 : 0,5 für Blumenau

Es ging für die Blumenauer gut weiter: an Brett 6 konnte Jan einen Bauern erobern. Von da an übernahm er die Kontrolle in der Partie und gewann sicher. 

3,5 : 0,5 für Blumenau

An Brett 8 hatte Daniel im Mittelspiel einen Bauern geopfert und dafür eine schöne Initiative entwickelt.

Vermutlich war die Stellung für ihn bereits besser, aber da ein Remis das Mannschaftsergebnis weiter zementierte, nahm er das Remisangebot seines Gegners an.

4,0 : 1,0  für Blumenau

Jetzt brauchte es nur noch einen halben Punk, um die Operation zum erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Doch an den letzten 3 Brettern war die Lage schwieriger.

So musste sich Jens an Brett 5 geschlagen geben, nachdem sein Gegner eine Figur gewann.

Doch Peter an Brett 4 beseitigte schnell alle Zweifel. Nachdem der Lengefelder Vorstopper in der Eröffnung sein Zentrum etwas zu schnell vorschob, gewann Peter einen Bauern. Dafür standen seine Figuren etwas passiv. Im Endspiel gab er jedoch den Bauern geschickt zurück. Wissend, dass sein Läuferpaar ihm dem Sieg sichert.

5,0 : 2,0 für Blumenau

Bert an Brett 2 stand die ganze Partie ausgeglichen, doch wieder wurde die Zeit knapp.

Dennoch sah alles nach Remis aus. Doch just in dem Moment, als sein Gegner Remis bot, schlich sich bei diesem ein Fehler ein. Mit nur zwei Minuten auf der Uhr erkannte Bert diesen Fehler jedoch sofort und wickelte in ein gewonnenes Bauernendspiel ab.

6,0 : 2,0 Endstand

Mit diesem Sieg springt die Mannschaft aus dem Flöhatal auf Platz 5 der Liga.  Dennoch liefen alle Ergebnisse gegen uns, denn sowohl Glauchau als auch Neukirchen konnten etwas überraschend ihre Spiele gewinnen. Der Abstiegskampf geht also weiter.


Auch Freiberg II gewinnt klar in Blumenau

Die zweite Mannschaft konnte diesmal zu siebt antreten. Gegen den Aufstiegsfavoriten Freiberg II war aber trotzdem keine Kraut gewachsen. Nachdem Freiberg I bereits vor zwei Wochen einen Sieg einfuhr, farmte auch deren neue Reserve 6,5 Brettpunkte in Blumenau. Gerold, Gerd und Günther holten jeweils ein Remis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 24. Januar 2026

Neujahrsoffensive fehlgeschlagen

Dem Sturm nicht standghalten

Am 18.01.2026 kam es zum Duell mit dem Tabellennachbar Freiberg. Ein schwieriges Spiel, dass war von vornherein klar. Ein Punktgewinn wäre schon als Erfolg zu verbuchen gewesen.

Die Blumenauer Heimdivision trat in nomineller Bestbetzung an. Die Freiberger Schachfreunde reisten bei stürmischen Wetter ins Flöhatal, wobei das 3te Stammbrett fehlte. Doch dies erwies sich schnell als Trugschluss, da an Brett 7 der erfolgreiche Newcomer Lazaro G. als Vertreter zur Verfügung stand. Damit war der Blumenauer Schlachtplan bereits hinfällig.

Das Match wurde pünktlich 9:00 freigegeben. Und es sollte nicht lange dauern, bis der Sturm auch auf den Brettern aufkommen sollte.

So gerieten Felix (1) und Bert (2) bereits in der Eröffnung unter Druck und verbrauchten viel Zeit. Bei Bert entwickelte sich der Sturm schnell zu einem Orkan, denn der Gegner entwickelte einen verherrenden Königsangriff. Zwar verblieb Bert mit Mehrqualität, aber der König stand offen und der gegnerische Monsterspringer auf d3 war unantastbar. 0:1 Führung für Freiberg

Auch Jens an Brett 5 sah sich einem Sturm konfrontiert, da der Gegner das gefährliche Morragambit spielte. Nach fehlerhaftem Schlagen setzte der Gegner zum finalen Schlag an, sodass Jens' König vom Brett gefegt wurde. 0:2 Zwischenstand

Bei Peter an Brett 4 verlief der Sturm ruhiger. Peter hatte die optisch bessere Stellung, aber die Partie verließ nie die Remisbreite. 0,5 : 2,5  Zwischenstand

An Brett 6 sah es besser aus, hier wehte ein Blumenauer Wind: Jan eine Druckstellung am Königsflügel aufbauen und Schwächen provozieren. Bauerngewinn folgte und damit auch der Partiegewinn. 1,5 : 2,5 Zwischenstand

Doch dann ein weiterer Rückschlag: Gerold an Brett 8 verlor in aussichtsreicher Stellung eine Qualität und damit auch etwas später die Partie. 1,5 : 3,5 Zwischenstand

An Brett 1 drehte sich inzwischen das Lüftchen, da Felix sich im Mittelspiel befreien konnte. Im taktischen Getümmel gelang es ihm, die Überhand zu übernehmen, sodass das Endspiel gewonnen war. 2,5 : 3,5 Zwischenstand

Doch an den letzten beiden Brettern sah es nicht gut aus. An Brett 7 hatte Robin gegen Lazaro die zu erwartend schwere Partie und verlor chancenlos. Damit war das Match entschieden. 2,5 : 4,5 Zwischenstand 

Mirko an 3 kämpfte noch verbissen, hatte aber bereits in der Eröffnung einen Bauern eingebüßt. Doch ihm gelang es, den Gegner zu überspielen und trotz Minusbauern eine starke Druckstellung aufzubauen.  Da das Match bereits entschieden war, ging er "all in" , doch die Kombination führte nur zu Abtausch. Jetzt war der Mehrbauer des Gegners eine Macht und entschied die Partie im Endspiel

2,5 : 5,5 Endstand

Eine verkraftbare Niederlage, da Freiberg an allen Brettern stark gespielt hat und seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Insgesamt eine Standortbestimmung für die Blumenauer, da der Blick ab jetzt nur noch gegen den Abstieg geht. Sowohl Annaberg als auch der CSC konnte Punktgewinne erzielen, der Vorpsrung schmilzt.

Das nächste Spiel der Saison gegen Lengefeld ist daher schon ein Abstiegsgipfel. 


Zweite Mannschaft verliert gegen Hohndorf

Die zweite Mannschaft konnte ihre Zielsetzung nicht erreichen und trat wieder nur zu sechst an - damit war nichts zu holen. Nur Daniel konnte einen überzeugenden Sieg einfahren, Gerd und Johannes mit Remisen. 6:2 lautete somit der Endstand.

Freitag, 16. Januar 2026

Die Saison geht weiter - 5.Spieltag steht an

Freiberg ist der erste Gegner im Jahr 2026

Nachdem die Blumenauer Schachfreunde über Weihnachten und Neujahr etwas verschnaufen konnten, wartet nun mit Freiberg der direkte Tabellennachbar als Gegner auf. Das letzte Aufeinandertreffen 2017 konnte von Blumenau 5,5 : 2,5 gewonnen werden. Inzwischen hat sich die Erwartung jedoch gedreht, da Freiberg an allen Brettern weiterhin gut durchbesetzt ist und auch die Form zu stimmen scheint - im letzten Spiel wurde Lengefeld mit 6:2 überrannt. Freiberg ist daher klarer Favorit - ein 4:4 ist daher die Zielsetzung.

Die zweite Mannschaft tritt auswärst in Hohndorf an. Hier ist die Zielstellung, 8 Spieler ans Brett zu bringen.

Montag, 8. Dezember 2025

Nur 4:4 gegen Annaberg

Katastrophe gegen das Schlusslicht vermieden

Am 4. Spieltag ging es für die Blumenauer Schachfreunde nach Annaberg. Gegen den Tabellenletzten war die Zielsetzung klar: Nur mit einem Sieg konnte man die komfortable Tabellensituation halten und Weihnachten ohne Abstiegssorgen verbringen. Doch man war sich der Gefahren bewusst: Annaberg hatte in jedem Spiel brettpunktemäßig mithalten können. Und am Adventstermin hängt vieles von der Verfügbarkeit der Stammspieler ab.

Schon um 8:30 Uhr trafen die Blumenauer Recken in Annaberg ein, um sich ein Parkplätzchen unter dem Weihnachtsmarkt zu sichern. Doch es fehlten Robin und Gerold – sie wurden durch Daniel und Gerd vertreten. Die Annaberger hingegen liefen in Topbesetzung auf.

Um 9:00 Uhr wurde das Match freigegeben. Die Partien entwickelten sich zunächst ruhig.

Um knapp 10:00 Uhr sicherte Jan an Brett 5 bei symmetrischer Bauernstruktur mit den schwarzen Figuren den ersten halben Punkt – 0,5 : 0,5.

Eine halbe Stunde später gab es dann überraschend den ersten Sieg für die Blumenauer. Felix’ Gegner an Brett 1 hatte einen vergifteten Bauern geschlagen. Die Dame ging daraufhin verloren – geschockt gab der Gegner auf. 0,5 : 1,5 Führung für Blumenau.

Daraufhin sah alles nach einem Blumenauer Sieg aus, denn an fast allen Brettern standen die Blumenauer bequem bis besser. Nur Gerd an Brett 8 hatte Probleme und musste sich im Endspiel mit Minusqualität geschlagen geben. 1,5 : 1,5 – Ausgleich.

Doch der Rückschlag schien nur von kurzer Dauer zu sein, denn Daniel hatte an Brett 7 die gegnerische Königsstellung aufgerissen und einen Angriff eingeleitet. Ein weiterer Punkt war greifbar nahe. Doch dann kippte die Partie – und damit das ganze Match. Daniels König geriet ebenfalls in Gefahr, die gegnerische Dame drang in die Stellung ein. In der Überraschung dieses Zuges hatte er leider einen Blackout und zog den König auf das falsche Feld – nach dem gegnerischen Damenschach musste er sofort aufgeben. Jetzt lag plötzlich Annaberg in Führung! 2,5 : 1,5 für Annaberg.

Auch an zwei weiteren Brettern entstand eine gefährliche Situation. Bert stand an Brett 2 nur auf Ausgleich und hatte 15 Minuten gegen 45 Minuten auf der Uhr.


Mirko an Brett 3 hatte nach der Eröffnung mehr Aktivität, doch der erbeutete Bauer ging wieder verloren. Der Gegner begann nun, eine Blockade auf den weißen Feldern zu errichten – eine strategisch schwierige Situation für Mirko, da er nur noch einen schwarzfeldrigen Läufer hatte. 

Jetzt war klar: Der Matchplan musste überdacht werden. Ein 4:4 als Schadensbegrenzung musste angestrebt werden.

Bert bot daraufhin die Punkteteilung an, und auch Mirko erhielt ein Angebot seines Gegners. Beide Remisen müssen als gewonnene halbe Punkte betrachtet werden. 3,5 : 2,5 – Zwischenstand.

Jetzt liefen nur noch die Partien von Peter und Jens. Mindestens ein Sieg musste her, um etwas mitzunehmen.

 

                                                    Jens und Peter in Aktion

Jens an Brett 5 hatte mehr Raum als sein Gegner. Um den Königsangriff abzuwehren, installierte sein Gegner einen Defensivspringer auf e5. Der Springer war gut – aber Jens’ Springer auf e6 war besser und lähmte die ganze gegnerische Stellung. Nachdem Jens die Schwerfiguren ins Spiel gebracht hatte, griff sein Gegner fehl und verlor Haus und Hof – damit war der Ausgleich erreicht! 3,5 : 3,5 – Zwischenstand.

Alle Last lag nun auf Peter an Brett 4. Seine Partie entschied über den Ausgang des Matches. Die Stellung war gut, er kontrollierte die schwarzen Felder mit seinem Springer gegen den gegnerischen weißfeldrigen Läufer. Doch die Zeit wurde immer knapper. Der Gegner verteidigte sich zäh. Als Peter nach der Zeitkontrolle keinen Gewinn sah, zeigte die Uhr plötzlich 2 Minuten gegen 50 an! Daher tauschte er den Springer ab und ging in ein Turmendspiel mit aktiverem Turm und König, in dem nur er auf Gewinn spielen konnte. Sein Gegner lehnte jedoch zur Überraschung aller das Remisangebot ab und startete eine „Zermürbungstaktik“. Vielleicht in der Hoffnung, dass Peter in Zeitnot einen schweren Fehler begeht. Doch der Blumenauer Routinier blieb konzentriert und demonstrierte seine Erfahrung im Endspiel. Mit dem Increment gelang es ihm, dem Gegner jede Siegchance zu nehmen und sogar einen Bauern zu gewinnen. Nachdem mehr als 100 Züge gespielt waren, ertönte schon das Steigerlied auf dem Weihnachtsmarkt. Vielleicht war sogar ein Sieg drin, doch mit immer nur knapp 1 Minute auf der Uhr war das praktisch nicht möglich. Peter sicherte daher das Remis und damit das Unentschieden gegen Annaberg. 4:4 – Endstand

Insgesamt ein enttäuschendes Ergebnis, da die künftigen Gegner noch stärker sind. Dadurch rutscht Blumenau ins breite Mittelfeld der Liga ab. Immerhin konnte eine Niederlage verhindert und damit Annaberg auf Distanz gehalten werden. Im nächsten Jahr geht’s gegen die punktgleichen Freiberger um die direkte Platzierung.


Zweite Mannschaft verliert zuhause gegen Gelenau

Das zu erwartend schwere Spiel der Blumenauer Reserve gegen die Favoriten aus Gelenau ging leider    2,5 : 5,5 verloren. Die Hypothek durch zwei kampflose Partien wog zu schwer. Günter, Johannes und Max erzielten ein Remis. Clemens erkämpfte den einzigen Blumenauer Sieg des Tages.

Samstag, 6. Dezember 2025

Abstiegskampf am 2ten Advent

Erste Mannschaft ist in Annaberg zu Gast

Am 2ten Advent geht die Blumenauer Reise in das weihnachtliche Annaberg. Gespielt wird im Erzhammer, der gleich nebem dem Weihnachtsmarkt liegt.

Die Ausgangslage ist klar: gegen die bisher punktlosen Annaberger muss ein Sieg her! Nur so kann das Abstiegsgespenst weit ferngehalten werden. Allerdings ist Vorsicht geboten, da Annaberg bisher nur knapp verloren hat.

Die zweite Blumenauer Mannschaft tritt derweil zuhause gegen Gelenau an. Die Gäste sind klarer Favorit.

Samstag, 22. November 2025

Wichtigen Heimsieg errungen: Neukirchen knapp geschlagen

An den Spitzenbrettern zurückgekämpft

Am dritten Spieltag stand für die Blumenauer Schachfreunde ein wegweisendes Spiel an. Nach der Niederlage gegen Markneukirchen galt es, sich wieder zu berappeln und die Punkte zu behaupten, denn bei einer weiteren Pleite gegen die Schachfreunde aus Neukirchen wäre man in dieser engen Liga schon in den Abstiegsstrudel geraten.

Glücklicherweise waren alle Stammkräfte verfügbar, sodass die Voraussetzungen günstig erschienen.

Trotzdem begann das Match denkbar schlecht für die Blumenauer Schachfreunde.

Felix an Brett 1 hatte schon früh in der Eröffnung einen Haufen Zeit unnütz verbraten, sodass völlig unklar war, wie sich diese Partie entwickeln würde.

An Brett 8 geriet Ronald nach der Eröffnung in einen Königsangriff und musste schnell die Segel streichen. Peter einigte sich an Brett 4 mit dem Neukirchner Topspieler Kai Koschka nach trickreicher Eröffnung und Damentausch auf Remis. Somit stand es 0,5 : 1,5 gegen Blumenau.

Jens an Brett 5 und Jan an Brett 6 standen jeweils passiver. Nachdem Jens seine Stellung verbessern konnte, einigte sich Jan mit dem Neukirchner Mannschaftsleiter Daniel Erath clever Remis.

Gerold an Brett 7 stand von Beginn an besser und konnte am Damenflügel einen Bauern erobern. Da sein Gegner inzwischen am Königsflügel gefährliche Drohungen aufstellte, bot er sicherheitshalber Remis an. Zwischenstand: 1,5 : 2,5.

Nun lag es an den Spitzenbrettern, die Flinte aus dem Korn zu holen.

An Brett 2 hatte Bert von Beginn an auf Königsangriff gespielt. Da der Angriff nicht gleich durchschlug, verstärkte er seine Stellung erst einmal solide weiter. Als sein Gegner sich befreien wollte, schlug Bert dann zu und eroberte einen ganzen Turm. Ausgleich 2,5 : 2,5.

An Brett 1 lag Felix zeittechnisch immer hintendran, hatte aber im Endspiel mit Dame, Springer und Turm eine Druckstellung aufgebaut und einen Bauern erobert. Die gegnerische Dame drang jedoch in die Stellung ein, sodass noch Drohungen zu parieren waren. Dies gelang auch, sodass nach Damentausch die Freibauern im Turmendspiel nicht mehr aufzuhalten waren. Führung für Blumenau: 3,5 : 2,5.

Zum Matchwinner sollte Mirko an Brett 3 avancieren: Nachdem er in der Caro-Kann-Verteidigung einen gefährlichen Königsangriff abwehren konnte, ging er im Springerendspiel in die Offensive über und eroberte den wichtigen h-Bauern. Da Springer Randbauern bekanntlich schlecht aufhalten können, ließ sich Mirko diesen Sieg nicht mehr nehmen. Das Match war damit positiv entschieden: 4,5 : 2,5!

Die abschließende Niederlage von Jens gegen den Neukirchner Topscorer Frank Schröder geriet dann zur Nebensache. Endstand: 4,5 : 3,5.

Mit diesem Sieg springt unsere Mannschaft mit vier Punkten auf Platz drei in der Liga. Dahinter folgen jedoch ganze fünf Mannschaften mit drei Punkten – also alles noch ganz eng.


Zweite Mannschaft erobert Punkt in Marienberg

Auch die Blumenauer Reserve erwischte einen guten Tag: Verstärkt mit Robin am Brett 1 gelang ein 4 : 4 gegen den SV Marienberg. Robin, Daniel und Gerd Hofmann gelangen ein Sieg, Johannes und Max vervollständigen das Ergebnis mit zwei Remisen. Betrachtet man die Partien, wäre vielleicht sogar ein Matchsieg drin gewesen.


Sonntag, 9. November 2025

16.11.2025: Dritte Topmannschaft im dritten Spiel

Blumenau empfängt zuhause Neukirchen

Am dritten Spieltag der Saison steht für die Blumenauer Schachspieler ein wegweisendes Spiel an. Mit Neukirchen ist der Vorjahreszweite der vorherigen 2. LK B zu Gast im Flöhatal, also eine weitere Topmannschaft der Liga.

Das letzte Duell mit Neukirchen datiert aus dem Jahr 2017 und konnte von Blumenau knapp 5:3 gewonnen werden. Die Mannschaften haben sich seitdem jedoch verändert. Neukirchen ist an allen Brettern gut durchbesetzt und hat sich an Brett 4 mit Kai Koschka erheblich verstärkt. Von daher ist ein ganz enges Match zu erwarten. Mal sehen, was sich im Archiv finden lässt ;) .

Je nach Spielergebnis wird sich die weitere Saisonplanung nach dem ersten Drittel ergeben.

 

Zweite Mannschaft spielt Derby 

Für die zweite Blumenauer Garde bleibt es diesmal bei einer entspannten Auswährtsfahrt - man ist zu Gast in Mariemberg. Marienberg hat ein Spiel gewonnen und ein Spiel verloren, Chancen sind also vorhanden.