Sonntag, 18. Mai 2025

Saisonbilanz 24/25

Geschlossene Mannschaftsleistung führt zum Aufstieg

Aufgrund der Umstrukturierung der Liga war zu Saisonbeginn klar, dass nur der Erste der Bezirksliga weiterhin in dieser spielen wird. Da unsere Mannschaft durch den Neuzugang Ronald und der Rückkehr von Mirko verstärkt wurde, haben wir dieses Ziel auch in Angriff genommen.

Die ersten drei Spiele gegen die USG, Siebenlehn und Mittweida wurden souverän gewonnen. Im vierten Spiel gegen Niederwiesa war klar, dass es eine Vorentscheidung um den Aufstieg sein kann. Das Spiel wurde ganz knapp mit 4,5 : 3,5 gewonnen und die Tabellenführung ergriffen. Es wurde aber auch klar, dass gegen die stärkeren Mannschaften der Liga nicht leicht wird.

Im neuen Jahr fiel Peter aus, aber unser Rückkehrer Mirko konnte Ihn gut vertreten. Zunächst wurden Geringswalde, Döbeln und Gelenau hoch abgefertigt. Dadurch konnte ein solides Brettpunktepolster erstellt werden, also effektiv drei Mannschaftspunkte Vorsprung auf Verfolger Niederwiesa. Aber mit Ehrenfriedersdorf und Seiffen standen noch zwei Brocken zum Saisonabschluss an.

Ein Sieg gegen Ehrenfriedersdorf hätte schon gereicht, aber der Druck war dann etwas zu hoch. Dadurch kam ein eher glückliches 4:4 für uns zu Stande.

Im Finalspiel gegen Seiffen wurde wieder befreit aufgespielt. Peter war auch wieder mit von der Partie und erzielte einen wichtigen Sieg, sodass mit einem 4:4 der Aufstieg gesichert wurde!

Dieser Erfolg war nur aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglich. Alle Spieler haben eine Bilanz von mindestens 50%., mit Felix und Bert an der Speerspitze mit 7,5/9 . 

Hier ist die Gesamtbilanz unserer Spieler 👇


 

      

 

 

 

 

 

Schachkrimi am Muttertag

Platz an der Sonne verteidigt

 

Am letzten und alles entscheidenden Spieltag der Saison ging es für die Schachspieler
der SG Blumenau um alles: Aufstieg oder Verbleib in der Liga. Und das mit einem Finale,
wie es sich ein Dramaturg nicht besser hätte ausdenken können.
Die Ausgangslage war klar: Mit einem Punkt Vorsprung auf Verfolger Niederwiesa reichte
ein 4:4-Unentschieden gegen Eintracht Seiffen, um den Aufstieg perfekt zu machen.
Mannschaftsleiter Felix Bräuer konnte dabei auf die volle Kapelle setzen – inklusive
Rückkehrer Peter Simon, der pünktlich zum Saisonhöhepunkt wieder ins Team rückte.
Doch wer dachte, das Unentschieden sei reine Formsache, sah sich getäuscht. Seiffen
war als Tabellendritter mehr als ernst zu nehmender Gegner – so kam es auch. Von
Beginn an entwickelte sich ein echter Sonntagskrimi.


Zwischen Jubel und Zittern: Der Aufstieg am seidenen Faden

 
Der Auftakt verlief ruhig: Bert Zimmermann holte gegen einen starken tschechischen
Gegner ein frühes Remis. Aber kurz darauf kam der erste Rückschlag: Ronald Voigt geriet
nach einer Springergabel früh ins Hintertreffen, verlor Material und musste aufgeben –
0,5:1,5 für Seiffen.

Jan Matthes entschied sich anschließend an Brett 8 für ein Remis – eine
nachvollziehbare Entscheidung in ausgeglichener Stellung. 1:2 – Zwischenstand.


Dann kam der Auftritt von Peter Simon. An Brett 3 glänzte er in seiner Comeback-Partie
mit kreativen Zügen und feinem Gespür gegen das Seiffener Urgestein Volker Füchtner –
der volle Punkt war der verdiente Lohn. 2:2 – Ausgleich! Die Freude darüber sprang
offenbar direkt auf Jens Ehnert über: Nur wenig später setzte er seine Gegnerin Simone
Frübling matt – Blumenau drehte die Partie zum 3:2!


Drei Bretter liefen noch, ein halber Punkt fehlte – doch die Lage spitzte sich zu. Robin
Leonhardt kämpfte mit zwei Bauern weniger im Turmendspiel, Mirko Steinert verlor eine
Qualität, und Felix Bräuer an Brett 1 geriet zusehends in akute Zeitnot. Die Stimmung
kippte.


Ein glücklicher Moment – und der alles entscheidende Zug

 
Mirko musste schließlich seine Partie verloren geben – Ausgleich: 3,0:3,0. Nun ruhten
alle Hoffnungen auf Robin und Felix. Und dann geschah das Unerwartete: Robins
Gegner, zuvor klar auf Gewinn stehend, zog überhastet, vergab mehrfach die
Entscheidung und verlor völlig den Faden. Robin hingegen behielt die Nerven, fand in
schwieriger Stellung die richtigen Züge – und rang seinem Kontrahenten ein kaum mehr
für möglich gehaltenes Remis ab. Riesenjubel bei der Mannschaft: 3,5:3,5 – jetzt hing
alles an Felix.


Die Uhr tickte. Felix benötigte ein Remis für den Aufstieg – doch sein tschechischer
Gegner lehnte jedes Remise-Angebot konsequent ab. Die Stellung war ausgeglichen,
doch Felix musste mit weniger als einer Minute auf der Uhr die richtigen Entscheidungen
treffen. Es war das sprichwörtliche Spiel auf Messers Schneide. Doch der Blumenauer
Kapitän bewahrte Ruhe, tauschte sukzessive Figuren ab – und zwang schließlich den
Remisschluss.


Grenzenloser Jubel: Blumenau macht den Aufstieg perfekt!

 
Mit dem 4:4 war es geschafft: Die SG Blumenau ist aufgestiegen! Ein Remis, das sich wie
ein Sieg anfühlte – und ein Team, das in einem packenden Finale über sich
hinausgewachsen ist. Gratulation an alle Spieler, Betreuer und Unterstützer, die diesen
Tag möglich gemacht haben.

Was bleibt, ist ein Muttertag, der in die Vereinsgeschichte eingehen wird – mit Schach,
Spannung und einem Happy End!

Die zweite Mannschaft beendete Ihre Saison mit einer 2,5 zu 5,5 Niederlage gegen Aue 3. Gerd und Leon gewannen Ihre Partien. Henry erkämpfte ein Remis gegen einen 600 Punkte stärkeren Gegner. Damit zeigt sich: auch im Nachwuchsbereich gibt es weiterhin einen positiven Trend!

(RL)

Samstag, 12. April 2025

Verpasster Matchball: SG Blumenau muss um Aufstieg weiter zittern

Offensive geriet ins Stocken

Der vorletzte Spieltag der Saison führte die Schachspieler der SG Blumenau nach Ehrenfriedersdorf. Die Ausgangslage war klar: Mit zwei Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger aus Niederwiesa hätte ein Sieg den sicheren Aufstieg bedeutet. Entsprechend angespannt, aber auch voller Vorfreude auf eine mögliche Aufstiegsfeier, reisten die Flöhataler in die Bergstadt.

Mannschaftsleiter Felix Bräuer warnte vor der Partie eindringlich: „Das wird eine harte Nuss. Der Gegner ist durchgängig solide aufgestellt – wir dürfen an den hinteren Brettern nicht verlieren.“ Vielleicht war es diese Anspannung, vielleicht auch ein Hauch von Übermut nach den souveränen Siegen der letzten Wochen – am Ende wurde es ein echtes Nervenspiel mit überraschendem Ausgang.

Die ersten Ergebnisse ließen lange auf sich warten, ehe Ronald Voigt an Brett 6 nach knapp zwei Stunden ein Remis beisteuerte – ein solider Auftakt, die Ruhe vor dem Sturm: Der Gegner von Jens Ehnert sprang plötzlich auf, schlug sich theatralisch die Hände über den Kopf – was war passiert? Jens suchte verzweifelt nach der richtigen Fortsetzung, doch in der kritischen Phase zog er seine Figur auf das falsche Feld. Der Damenverlust war nicht mehr zu verhindern, die Aufgabe folgte. Ehrenfriedersdorf ging mit 1,5:0,5 in Führung – und es sah an den übrigen Brettern alles andere als gut aus.

Jan Matthes stand an Brett 7 klar auf Verlust, auch an den vorderen Brettern war keine klare Gewinnstellung in Sicht. Doch dann kam der Doppelschlag: Mirko Steinert, erneut an Brett 3 im Einsatz, setzte zum Königsangriff an. Nach einem mutigen Springeropfer und anschließendem Damengewinn zwang er seinen Gegner zur Aufgabe. Ausgleich – 1,5:1,5!

Und es kam noch besser: Jan, der fast über die gesamte Partie auf Verlust stand, profitierte plötzlich von einem folgenschweren Rechenfehler seines Gegners. Ein ungenauer Abtausch führte zum Figuren- und Punktgewinn. Gleichzeitig einigte sich Robin Leonhardt an Brett 4 in ausgeglichener Stellung auf ein Remis. Zwischenstand: 3:2 für Blumenau!

Drei Partien liefen noch – ein voller Punkt musste her, um den Aufstieg klarzumachen. Felix Bräuer an Brett 1 kämpfte geduldig, doch mehr als ein Remis war nicht drin. Dann die vielleicht größte Überraschung des Tages: Bert Zimmermann, bisher ungeschlagen und als „Mr. 100 %“ bekannt, musste sich geschlagen geben. Eine beeindruckende Siegesserie fand ihr Ende. Punktgewinn für den Gegner, 3,5:3,5 – nun lag alle Hoffnung auf Gerold Müller an Brett 8.

Gerold hatte einen Mehrbauern im Dame – Turm Endspiel. Doch sein Gegner verteidigte sich zäh. Der Bauer konnte nicht in Szene gesetzt werden– die Partie endete leistungsgerecht mit einem Remis. Am Ende stand es 4:4 – das Minimalziel war erreicht, doch der große Jubel blieb aus. Mit dem Remis in Ehrenfriedersdorf bleibt die SG Blumenau weiterhin Tabellenführer, allerdings ist der Vorsprung auf den Verfolger aus Niederwiesa auf einen einzigen Punkt geschrumpft. Dieser konnte seine Partie in Mittweida knapp für sich entscheiden und erhöht damit den Druck auf die Flöhataler Schachspieler.

Die Entscheidung um den Aufstieg fällt somit am letzten Spieltag der Saison, wenn Blumenau daheim die Eintracht aus Seiffen empfängt. Gegen den Tabellendritten und Lokalrivalen reicht ein Unentschieden, um den Traum vom Aufstieg in die Bezirksklasse endgültig zu verwirklichen. Spannung ist also garantiert – ein echtes Endspiel steht bevor.

Die zweite Mannschaft hatte sich erhofft, ihr erstes Match gegen Thum siegreich zu gestalten. Der Sieg gelang auch - allerdings 8:0 kampflos, da Thum wegen Spielermangel das Spiel leider absagen musste. Damit springt unsere Reserve auf den 9. Rang in der Tabelle.

(RL)