Samstag, 29. März 2025

Punktspiel Runde 8: Erster Matchball zum Aufstieg

Noch einmal gegen Ehrenfriedersdorf die Konzentration hochhalten

Am 06.04.2025 steht für die Blumenauer Schachfreunde erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Mit einem Sieg in der 8.Runde gegen Ehrenfriedersdorf kann der Aufstieg vorzeitig gesichert werden.

Ehrenfriedersdorf hat diese Saison immer solide gepunktet und auch gegen die starken Mannschaften der Liga gut gegengehalten. Besonders an den vorderen Brettern sind sie mit erfahrenen Spielern ausgerüstet, sodass der Fokus auf die hinteren Reihen liegt. Dort müssen Vorstöße erzielt werden, um den Sieg zu sichern.

Die zweite Mannschaft trifft im Kellerduell auf Thum. Dies ist wahrscheinlich die letzte Chance, den 3,5 Fluch zu brechen ;), da in den letzten Spielen noch zwei Topmannschaften aufwarten.

  


Samstag, 15. März 2025

SG Blumenau auf Aufstiegskurs

Klarer Sieg in Gelenau bringt Matchbälle 

Es ist ein wunderschöner Sonntagmorgen, als die Blumenauer Schachspieler sich auf  den Weg nach Gelenau zum 7. Punktspiel machen. Der Blick auf die Tabelle zeigt eine  komfortable Situation: Mit zwei Punkten Vorsprung an der Spitze geht es gegen den  Drittletzten der Liga. Mannschaftsleiter Felix Bräuer bleibt dennoch besonnen und gibt  vor dem Spiel eine klare Ansage: „Spielt einfach, es wird schon gut gehen.“ Starke Worte,  denn die Flöhataler waren in den letzten Auswärtsspielen stets erfolgreich und traten  mit breiter Brust an. 

Personell gab es nur eine kleine Änderung: Peter Simon musste ersetzt werden, für ihn  rückte Rückkehrer Mirko Steinert ins Team. Und erneut sollte er ins Rampenlicht treten – wenn auch anders als erwartet. 

Ein kurioser Start: Blumenau führt nach Sekunden 1:0 

Bei der Bekanntgabe der Aufstellung staunten die Blumenauer nicht schlecht: Die  Gastgeber hatten das Brett von Mirko Steinert einfach freigelassen. Ein kampfloser  Punkt – 1:0 für Blumenau nach wenigen Sekunden! Hatten die Gelenauer etwa das letzte  Heimspiel verfolgt, in dem Mirko sein furioses Comeback feierte? Egal – stark gemacht,  Mirko! Jetzt hieß es für ihn: Viel Spaß beim Zuschauen … die nächsten vier Stunden! 

Und es dauerte gar nicht lange, da sprang die Anzeigetafel auf 2:0. Am achten Brett gab  Gerolds Gegner plötzlich und überraschend auf. Die Stellung war eigentlich  ausgeglichen, doch die Freude über Nachwuchs in der Familie stand für den Gegner  jetzt an 1.Stelle. So führte man frühzeitig mit 2:0, womit die halbe Miete bereits  eingefahren war.  

Die magische Grenze rückt näher 

Das Ziel war nun klar: Die magische Grenze von vier Punkten musste überschritten  werden. In ausgeglichener Stellung vermieden die Blumenauer daher unnötige Risiken,  und so einigten sich Robin Leonhardt (Brett 4), Jan Matthes (Brett 7) und Jens Ehnert  (Brett 5) mit ihren Gegnern auf ein Remis. Der Zwischenstand lautete damit 3,5:1,5 – nur  noch ein halber Punkt fehlte zum Sieg. 

Ronald und Bert machen den Deckel drauf 

Den entscheidenden Punkt zum Mannschaftssieg steuerte Neuzugang und Erfolgsgarant  Ronald Voigt an Brett 6 bei. Sein Gegner hatte bereits in der Eröffnung leichtfertig zwei  Bauern geopfert. Ronald spielte es souverän herunter, tauschte geschickt ab, sicherte  sich das Läuferpaar und erhöhte den Druck, bis sein Gegner aufgab. Die Pflicht war  erfüllt, doch nun sollte noch die Kür folgen. 

„Mr. 100 %“ Bert Zimmermann machte seinem Namen erneut alle Ehre. Mit den  schwarzen Steinen rochierte er entgegengesetzt und startete anschließend einen 

unaufhaltsamen Bauernsturm. Sein Gegner fand kein Mittel gegen den wuchtigen Angriff  und musste schließlich die Waffen strecken. 5,5:1,5 – aber es war noch nicht vorbei. 

Felix krönt den Sieg mit Caro-Kann 

An Brett 1 wollte Felix Bräuer ebenfalls einen vollen Punkt einfahren. Gegen ihn wurde  die Caro-Kann-Verteidigung gespielt, benannt nach Horatio Caro und Marcus Kann,  bekannt für ihre solide und geschlossene Struktur. In der von Felix gewählten Variante  wurden die Damen frühzeitig getauscht. Was im Nachhinein wie ein langatmiges  Figurengeschiebe wirkte, entpuppte sich als ein wohl durchdachtes Angriffsmuster. Die  Schlinge zog sich um den gegnerischen König immer weiter zu. Zwei entstehende  Freibauern besiegelten schließlich den Sieg – 6,5:1,5! 

Der Traum vom Aufstieg rückt näher 

Was für ein Auswärtsspektakel – auch wenn es mit etwas Starthilfe begann! Mit diesem  deutlichen Sieg wahrt die SG Blumenau ihren Zwei-Punkte-Vorsprung vor den Verfolgern  Niederwiesa und Seiffen. Fast hätte es dabei noch eine Überraschung gegeben:  Niederwiesa konnte sich nur knapp mit 4,5:3,5 gegen Siebenlehn durchsetzen, während  Seiffen sogar gegen Döbeln verlor. 

Nun stehen nur noch zwei Spiele aus, und der große Traum vom Aufstieg wird immer  greifbarer. Aufgrund der hohen bisherigen Siege und der beeindruckenden 44  Brettpunkte reicht bereits ein weiterer Mannschaftssieg, um die Tabellenführung  uneinholbar zu machen. Zwei Spiele, zwei Matchbälle – das Ziel ist zum Greifen nah!

(RL)


Freitag, 7. März 2025

Bleibt die 7 die Blumenauer Glückszahl?

Der nächste Spieltag steht vor der Tür. Für die erste Mannschaft aus dem Flöhatal geht es gegen den SV Gelenau weiter um wichtige Punkte im Aufstiegskampf. Alle sind guter Dinge, da es sich um das 7te Spiel der Saison handelt. 

Denn: bisher konnten alle Auswärtsspiele mit 7 Brettpunkten gewonnen werden, eine Quote, die nur schwer zu behaupten ist. Durch das Comeback von Mirko konnten die personellen Ausfälle gut aufgefangen werden.

Die Gelenauer sind jedoch als zäher Gegner einzuschätzen, da Sie noch Punkte im Abstiegskampf benötigen, was zuletzt mit einem 4:4 gegen Ehrenfriedersdorf auch gelang. Dabei haben Sie auch gute Erfahrungen mit der 7 gemacht: es waren nur 7 Gegner am Start :-) .

Die zweite Blumenauer Mannschaft kann erstmal verschnaufen, da spielfrei ist. Danach geht es in den Saisonendspurt mit 4 Spielen.

Samstag, 8. Februar 2025

Singapurer eröffnet Heimsieg

Und weiter geht die wilde Fahrt - 6,5 zu 1,5 Heimsieg 

Am 6.Spieltag empfingen die Schachspieler der SG Blumenau die erste Mannschaft des  ESV Lok Döbeln im heimischen Flöhatal. War man doch erfolgsverwöhnt aus den letzten Spielen, so mahnte Mannschaftsleiter Felix Bräuer erneut zur Konzentration. Personell  sah es zunächst alles andere als rosig aus, musste man an den vorderen Brettern doch auf Robin Leonhardt und Peter Simon verzichten. Als Ersatz rückten Gerd Sinkewitz und der frisch aus Singapur eingeflogene Mirko Steinert in die Partei. Mirko, der seit  anderthalb Jahren kein Punkspiel mehr bestritten hat und die Nachwehen eines Jetlags  verarbeiten musste, sollte auch direkt ins Rampenlicht treten. 

Denn es dauerte nicht lange, bis Mirko als erster erfolgreich seine Partie beenden  konnte. Die schwarzen Steine führend, kontrollierte er Spiel und Gegner. Verhinderte  über eine geschickte Zugfolge die Rochade des weißen Königs, brachte seine Türme ins  Spiel und aus war die Partie. 1:0 für Blumenau, was für ein Comeback unseres  „Heimkehrers“. Euphorisiert von Mirkos einstand, folgten nacheinander weitere  Brettpunkte. Jens Ehnert und Jan Matthes erkämpften jeweils ein Remis, während  Erfolgsgarant Bert Zimmermann am zweiten Brett einen weiteren Punkt beisteuern  konnte. „Mr. 100%“ wie Bert bereits von einigen Kollegen genannt wird, machte seinen  Spitznahmen alle Ehre. 

Ronald Voigt am Brett 6 sicherte mit einem weiteren Sieg den sicheren Punktgewinn.  Stand er doch kurz davor seinem Gegner die Hand zu schütteln und ein Remis-Angebot  anzunehmen, so zog sein Gegner schließlich einen katastrophalen Fehlzug. Wie doch  ein einziger Zug eine ausgeglichene Partie und das ganze Spielgeschehen beeinflussen  kann. Mit dem sicheren 4:1 Zwischenstand zögerte Gerold Müller nicht lange und einigte  sich mit seinem Gegner auf die Punkteteilung. Dies sicherte den Zwischenstand von 4,5  zu 1,5 und machte den Heimsieg perfekt. Die letzten beiden Spieler Felix an Brett 1 und  Gerd and Brett 8 bewiesen Ehrgeiz und Angriffslust und brachten ihre Partien ebenfalls  erfolgreich ins Ziel.  

Am Ende stand mit 6,5 zu 1,5 ein deutlicher Heimsieg gegen den ESV Lok Döbeln. Alle  Zweifel wurden damit beseitigt. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und  etwas Glück konnten einzelne Ausfälle kompensiert werden.  

Ein erfolgreicher, sonniger Sonntag neigt sich dem Ende entgegen, doch genug hatten  die Blumenauer Schachspieler noch lange nicht. Bei gemeinsamen Bier und Bratwurst  wurde zusammen mit der 2.Mannschaft der Tag ausgewertet. Unsere zweite Garde  schrammte erneut knapp am zweiten Punktgewinn vorbei. Mit 3,5 zu 4,5 musste man  sich der 3.Manschaft von Stollberg geschlagen geben. Erfreulich dabei, unsere  Nachwuchstalente Leon Päßler und Hans Buschmann steuerte jeweils einen Sieg bei.  Weiter so Jungs!

RL

 

Freitag, 31. Januar 2025

Punktspiel Runde 6 - Spieler werden eingeflogen

Heimduell gegen Döbeln steht an

In der 6. Runde der Bezirksliga gilt es für die Blumenauer Schachfreunde, die Punkte gegen Döbeln zuhause zu halten. Erneut wird ein Sieg angepeilt. Um die Chancen dafür zu erhöhen, wird ein Spieler extra eingeflogen ;). Döbeln ist jedoch nicht zu unterschätzen, da Sie zuletzt auch hoch gewonnen haben.

Die zweite Blumenauer Mannschaft ist erneut in Stollberg zu Gast, diesmal jedoch gegen die 3. Mannschaft. Der Ausgang ist schwer einzuschätzen.

Samstag, 18. Januar 2025

Blumenauer Lawine überollt Geringswalde

Tabellenführung weiter ausgebaut 

Das Jahr 2025 begann für die Schachspieler der SG Blumenau mit einer Auswärtsfahrt nach Geringswalde. Gegen den Tabellenneunten war die Zielsetzung klar: Ein Sieg musste her, um die Tabellenführung vor den Verfolgern aus Seiffen und Niederwiesa zu behaupten. Besonders brisant: Genau diese beiden Konkurrenten trafen zeitgleich im direkten Duell aufeinander. Mannschaftsleiter Felix Bräuer musste auf Peter Simon verzichten, für ihn rückte der erfahrene Gerd Sinkewitz ins Team. Die Vorbereitung war gründlich, denn man kannte den Gegner bereits aus dem Vorjahr. Besonders auf unorthodoxe Eröffnungen wie die Orang-Utan-Eröffnung wurde eingegangen. 

Nach einer zweistündigen Anreise durch dichte Schneeschauer erreichten die Flöhataler den Ratskeller in Geringswalde – pünktlich um 9 Uhr wurden die Uhren gestartet. 

Ein Blitzstart: Felix Bräuer am 1. Brett legte den Grundstein für den Erfolg. Sein Gegner orientierte sich bei der Wahl der Eröffnung offenbar am Wetter und wählte die skandinavische Verteidigung. Doch Felix ließ sich davon nicht beeindrucken. Mit mutigen Bauernopfern öffnete er Linien für seine Türme und Läufer. Der Druck wurde zu groß – nach nur 30 Minuten gab sein Gegner auf. Was für ein Auftakt!

Kurz darauf legte Robin Leonhardt am 3. Brett nach. Gegen die sizilianische Verteidigung setzte er auf das aggressive Morra-Gambit. Sein Gegner verlor früh den Überblick, musste mit dem König ins Zentrum flüchten und sich schließlich geschlagen geben – 2:0 für Blumenau. 

An Brett 4 und 5 verliefen die Partien etwas ruhiger. Jan Matthes und Jens Ehnert einigten sich in ausgeglichenen Stellungen auf Remis. Zwischenstand 3:1. 

Doch die verbleibenden Bretter legten nun richtig los: Gerd Sinkewitz an Brett 8 bewies erneut seine Zuverlässigkeit. Mit zwei Freibauern setzte er seinen Gegner unter Druck und zwang ihn zur Aufgabe – 4:1. Ronald Voigt am 6. Brett erhöhte ebenfalls. Mit cleverem Figurentausch sicherte er sich Raumvorteil und einen gewinnbringenden Freibauern – 5:1. 

Gerold Müller ließ an Brett 7 nichts anbrennen. Sein Angriff am Königsflügel führte zu einem Figurengewinn, und sein Gegner gab auf – 6:1. Den Schlusspunkt setzte Bert Zimmermann am 2. Brett. In einer Marathonpartie knetete er seinen Gegner über fünf Stunden und zwang ihn schließlich in die Knie – Endstand 7:1! Sowohl Bert als auch Gerold sind mit 100% die Topscorer der Liga 💪.


Bert mit Schwarz auf dem Weg zu 5/5 !

Blumenau festigt Tabellenführung: Mit zwei weiteren Mannschaftspunkten und einer ordentlichen Portion Brettpunkte behauptet Blumenau nun die alleinige Tabellenführung. Besonders erfreulich: Verfolger Eintracht Seiffen verlor zeitgleich in Niederwiesa, was Blumenau einen Vorsprung von zwei Punkten verschafft.

Auch die zweite Blumenauer Mannschaft war im Einsatz. Im Heimspiel gegen Eppendorf wurde der erste Saisonsieg angestrebt. Doch am Ende musste sich das Team knapp mit 3,5 : 4,5 geschlagen geben. Positiv hervorzuheben sind die Leistungen von Hans und Rico Buschmann, die jeweils einen ganzen Punkt beisteuern konnten.

Fazit: Die erste Mannschaft hat mit dem deutlichen Sieg in Geringswalde eine starke Antwort gegeben und bleibt auf Meisterschaftskurs. Nun gilt es, diesen Schwung in die kommenden Begegnungen mitzunehmen.

RL

Samstag, 11. Januar 2025

Die Saison geht weiter - Schneeausflug steht an

Auf Straßen und Brettern nicht ausrutschen

Das erste Punktspiel im neuen Jahr steht an und nach dem erfolgreichen Abschluss 2024, soll es auch im Winter weiter Punkte rieseln.

Für die erste Mannschaft geht es gegen Geringswalde/Hartha. Die erste Hürde wird hierbei sein, bei winterlichen Verhältnissen das weit entfernte Ziel zu erreichen. Schachlich ist die Rollenverteilung klar erster gegen neunten. Ein Sieg kann jedoch nur erreicht werden, wenn auch Ausrutscher am Brett ausbleiben.

Die zweite Mannschaft hat den Tabellennachbarn Eppendorf zu Gast und wird versuchen, am ersten Saisonsieg zu schnuppern.