Samstag, 24. Januar 2026

Neujahrsoffensive fehlgeschlagen

Dem Sturm nicht standghalten

Am 18.01.2026 kam es zum Duell mit dem Tabellennachbar Freiberg. Ein schwieriges Spiel, dass war von vornherein klar. Ein Punktgewinn wäre schon als Erfolg zu verbuchen gewesen.

Die Blumenauer Heimdivision trat in nomineller Bestbetzung an. Die Freiberger Schachfreunde reisten bei stürmischen Wetter ins Flöhatal, wobei das 3te Stammbrett fehlte. Doch dies erwies sich schnell als Trugschluss, da an Brett 7 der erfolgreiche Newcomer Lazaro G. als Vertreter zur Verfügung stand. Damit war der Blumenauer Schlachtplan bereits hinfällig.

Das Match wurde pünktlich 9:00 freigegeben. Und es sollte nicht lange dauern, bis der Sturm auch auf den Brettern aufkommen sollte.

So gerieten Felix (1) und Bert (2) bereits in der Eröffnung unter Druck und verbrauchten viel Zeit. Bei Bert entwickelte sich der Sturm schnell zu einem Orkan, denn der Gegner entwickelte einen verherrenden Königsangriff. Zwar verblieb Bert mit Mehrqualität, aber der König stand offen und der gegnerische Monsterspringer auf d3 war unantastbar. 0:1 Führung für Freiberg

Auch Jens an Brett 5 sah sich einem Sturm konfrontiert, da der Gegner das gefährliche Morragambit spielte. Nach fehlerhaftem Schlagen setzte der Gegner zum finalen Schlag an, sodass Jens' König vom Brett gefegt wurde. 0:2 Zwischenstand

Bei Peter an Brett 4 verlief der Sturm ruhiger. Peter hatte die optisch bessere Stellung, aber die Partie verließ nie die Remisbreite. 0,5 : 2,5  Zwischenstand

An Brett 6 sah es besser aus, hier wehte ein Blumenauer Wind: Jan eine Druckstellung am Königsflügel aufbauen und Schwächen provozieren. Bauerngewinn folgte und damit auch der Partiegewinn. 1,5 : 2,5 Zwischenstand

Doch dann ein weiterer Rückschlag: Gerold an Brett 8 verlor in aussichtsreicher Stellung eine Qualität und damit auch etwas später die Partie. 1,5 : 3,5 Zwischenstand

An Brett 1 drehte sich inzwischen das Lüftchen, da Felix sich im Mittelspiel befreien konnte. Im taktischen Getümmel gelang es ihm, die Überhand zu übernehmen, sodass das Endspiel gewonnen war. 2,5 : 3,5 Zwischenstand

Doch an den letzten beiden Brettern sah es nicht gut aus. An Brett 7 hatte Robin gegen Lazaro die zu erwartend schwere Partie und verlor chancenlos. Damit war das Match entschieden. 2,5 : 4,5 Zwischenstand 

Mirko an 3 kämpfte noch verbissen, hatte aber bereits in der Eröffnung einen Bauern eingebüßt. Doch ihm gelang es, den Gegner zu überspielen und trotz Minusbauern eine starke Druckstellung aufzubauen.  Da das Match bereits entschieden war, ging er "all in" , doch die Kombination führte nur zu Abtausch. Jetzt war der Mehrbauer des Gegners eine Macht und entschied die Partie im Endspiel

2,5 : 5,5 Endstand

Eine verkraftbare Niederlage, da Freiberg an allen Brettern stark gespielt hat und seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Insgesamt eine Standortbestimmung für die Blumenauer, da der Blick ab jetzt nur noch gegen den Abstieg geht. Sowohl Annaberg als auch der CSC konnte Punktgewinne erzielen, der Vorpsrung schmilzt.

Das nächste Spiel der Saison gegen Lengefeld ist daher schon ein Abstiegsgipfel. 


Zweite Mannschaft verliert gegen Hohndorf

Die zweite Mannschaft konnte ihre Zielsetzung nicht erreichen und trat wieder nur zu sechst an - damit war nichts zu holen. Nur Daniel konnte einen überzeugenden Sieg einfahren, Gerd und Johannes mit Remisen. 6:2 lautete somit der Endstand.

Freitag, 16. Januar 2026

Die Saison geht weiter - 5.Spieltag steht an

Freiberg ist der erste Gegner im Jahr 2026

Nachdem die Blumenauer Schachfreunde über Weihnachten und Neujahr etwas verschnaufen konnten, wartet nun mit Freiberg der direkte Tabellennachbar als Gegner auf. Das letzte Aufeinandertreffen 2017 konnte von Blumenau 5,5 : 2,5 gewonnen werden. Inzwischen hat sich die Erwartung jedoch gedreht, da Freiberg an allen Brettern weiterhin gut durchbesetzt ist und auch die Form zu stimmen scheint - im letzten Spiel wurde Lengefeld mit 6:2 überrannt. Freiberg ist daher klarer Favorit - ein 4:4 ist daher die Zielsetzung.

Die zweite Mannschaft tritt auswärst in Hohndorf an. Hier ist die Zielstellung, 8 Spieler ans Brett zu bringen.